Eden
Ich bin ja auch schon eine gute Surferin. Kann ich auch ins Meer?
Nadcha
Heute Morgen starteten wir erneut bei Regenwetter in den Tag. Das Frühstück nahmen wir zügig im Camper ein und machten uns dann in Regenjacke auf nach Camel Rock. Wir beobachteten zahlreiche Surfer am Strand, die der Kälte trotzen und in ihren Neo´s die riesigen Wellen ritten. Immer wieder wurden Surfer von den Wellengiganten verschluckt und nach einiger Zeit wieder ausgespuckt. Puh, um diese Wellen zu reiten, muss man schon was drauf haben. Nadcha sah das ziemlich locker und wollte mit ihrem mini Bodyboard und viel Selbstvertrauen auch ins Wasser.
Wir wanderten lieber den dort startenden kleinen aber sehr feinen Wanderweg. Graslandschaften wechselten sich mit verwunschenen Wäldern und Blicken auf die Steilküste und die Strände ab. Selbst bei diesem oder vielleicht gerade wegen diesem tristen und rauen Wetter war dieser Weg traumhaft schön. Nadcha hatte in ihrem Regendress zwar schnell keine Lust mehr, aber Marc und ich liessen uns die Laune nicht verderben.
Nach der kurzen Runde und einer gemütlichen Brotzeit im Camper, fuhren wir dann knappe zwei Stunden nach Eden. Der Strand des Campingplatzes hielt auch tatsächlich was der Name verspricht. Wir spielten am Strand, denn bei 19 Grad Außentemperatur wagten wir uns heute nicht ins Meer. Die mutige Nadcha testete jedoch abends den Pool und die Wasserrutsche des Campingplatzes und schlotterte ziemlich, als wir sie ins Handtuch wickelten. Eine heiße Nudelsuppe am Camper wärmte uns alle auf und wir hoffen auf besseres und vor allem wärmeres Wetter für die letzten Tage in Australien.




Koordinaten: S 37.09732 & O 149.87260
What3words: bruchteil.westindisch.zuteilung