Lang Lang

Lang Lang

Nach einem ausgiebigen Frühstück auf unserem kostenlosen Stellplatz mitten im Wald und einer Spazierrunde ums Wasserloch, ging es heute verspätet wieder auf die Bahn. Übrigens informierte uns einen Informationsschild darüber, wie der Ort “white womans waterhole“ zu seinem Namen kam. Ein Missionar hatte Anfang 1800 behauptet, dass er in einem verlassenen Aborigine Camp Frauenkleidung und ein totes weißes Baby gefunden hätte. Man vermutete, dass eine Überlebende eines gestrandeten Schiffes einige Kilometer von hier von den Aborogines verschleppt worden sei. Die Geschichte des Missionars konnte nie bestätigt werden und eine weisse Frau hat man auch nie gefunden. Aber so hatten die Engländer mal wieder einen Grund die Aborigines zu bekämpfen und den Stamm fast auszurotten. Tragisch.

Nach knapp zwei Stunden Fahrt und einigen Runden UNO auf den hinteren Sitzen, kamen wir an unserem heutigen Ziel Lang Lang an. Wiki Camps, unser virtueller Campingplatz-Führer, beschrieb den Campingplatz hier “wie in den 50er Jahren stehengeblieben“. Das kann man wohl sagen. Die kleinen Cabins und die Sanitäranlagen sehen jedenfalls stark danach aus. Wir haben hier einen Stellplatz unmittelbar am Strand ergattert, der in einer riesigen Bucht liegt. Bei Ebbe erinnerte der Strand an das Watt der Nordsee und wir wateten stundenlang durch den Matsch. Nadcha jauchzte und lachte immer wieder, wenn der Matsch zwischen den Zehen schnalzende Geräusche machte. Wir verbachten den gesamten Nachmittag am Strand mit Wettrennen, Sandsuppe kochen und Wattwanderung.

Koordinaten: S 38.30998 & O 145.52003

what3words: förderern.näherungsweise.geschwungen

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