Lake Manapouri
Von unserem Wald-Campingplatz ging es heute gegen Mittag auf nach Lake Manapouri. Dieser Gletschersee liegt ebenfalls im Fiordland National Park und wird häufig als der schönste See Neuseelands beschrieben. Auf einem Campingplatz nicht weit vom See haben wir uns für drei Nächte eingebucht. Wir haben am Samstag eine Cruise auf dem Doubtful Sound geplant, die vom hiesigen Hafen startet. Heute wollten wir nach dem Essen eine kleine Wanderung am See entlang machen, doch 10 Minuten nach dem Aufbruch fing es an zu schütten. In nur wenigen Minuten waren wir klitschnaß und an eine Wanderung war nicht mehr zu denken. Alle zogen lange Gesichter bis Marc seine stimmungshebende Idee äußerte. „Wir sind ja eh schon naß“ war die Devise und so verstauten wir alle Klamotten unter einem Tisch am See und liefen in den See. Dieser war angenehm kühl und eignete sich prima für eine kleine Schwimmrunde. Auch Nadcha kam endlich mal wieder dazu richtig schwimmen zu üben, denn für das Aufblasen des Schwimmreifens blieb keine Zeit bei diesem Regen. Im Anschluss flitzten wir schnell zum Camper und trockneten unsere pitschnassen Klamotten im Camper – wie passend, dass wir heute mit Power stehen können.
Nach einiger Zeit hörte der Regen auf und ich machte noch einen kleinen Spaziergang am Wasser entlang. Der Rest der Familie war mit Spielen beschäftigt. Es war wunderbar ruhig und einsam am Wasser und der Blick auf die wolkenverhangenen Berge beruhigend und mystisch zugleich. Leider waren nur Grillen und einige wenige Vögel entlang des Wanderwegs zu hören – auch hier ist der Wald traurig still, obwohl zahlreiche Possum-Fallen aufgestellt sind.



Koordinaten: S 45.56702 & O 167.60457
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