Koitiata
Unseren Campingplatz verliessen wir heute Morgen für unsere Verhältnisse recht zügig. Nadcha nutzte das riesige Hüpfkissen solange wir den Camper startklar und frisch machten. Dann ging’s los zum Großeinkauf in einem Stadtteil Wellingtons. Auf eine Stadtbesichtigung der neuseeländischen Hauptstadt hatten wir keine Lust und so fuhren wir direkt Richtung Norden und raus aus der Stadt. Nach ca. einer Stunde Fahrt machten wir am Otaki Beach eine Pause. Wir packten unser Mittagessen aus, liefen vor den Wellen weg und sammelten natürlich mal wieder Muscheln. Wir verbrachten eine schöne Zeit an dem endlosen Sandstrand. Auch wenn wir in Otaki Beach noch länger hätten bleiben können, wollten wir heute noch etwas Strecke machen und so ging es nach dieser ausgiebigen Pause weiter auf dem SH (State Highway) 2. Die angekündigten Strassensperrungen auf dieser Strecke blieben zum Glück aus. Zwar waren noch einige Strassenschäden nach dem Zyklon sichtbar, aber die StrassenarbeiterInnen haben schon ganze Arbeit geleistet in der kurzen Zeit und die Strecke passierbar gemacht.
Da wir noch Kartenmaterial für die Nordinsel gebrauchen konnten, machten wir auf der Strecke in Foxton erneut einen Halt. Der Ort, ist von holländischen Auswanderern geprägt, was sich im Stadtbild mit Windmühle und Käselädchen widerspiegelt. Auch Lakritz gab es hier zu kaufen, sehr zur Freude von Marc und mir. Wir erfuhren außerdem, dass Foxton Anfang des 19. Jahrhunderts als die Flachshochburg der Welt bezeichnet wurde und das hiesige Museum zeigt die Geschichte dazu auf.
In dem hiesigen Informationszentrum wurden wir fündig und deckten uns mit zahlreichen Heftchen und Broschüren ein. Nadcha spielte währenddessen in der Playmobilecke und selbstverständlich war es nicht einfach, sie aus dieser wieder hervorzulocken. Schließlich erreichten wir unseren Campingplatz in Koitiata gegen 16 Uhr und machten uns auch sofort auf Richtung Strand. In Badeanzügen und -hose wollten wir eigentlich sofort ins Wasser springen. Allerdings erwartete uns ein etwas „anderer“ Strand. Zwischen Meer und Campingplatz verlief ein Wasserarm, der aufgrund der schwindenden Flut noch gut gefüllt war. Eigentlich ist das ja kein Problem, denn man kann in diesen Wasserarmen entweder schwimmen oder durch diese hindurchwaten. Allerdings war das Wasser hier nicht wirklich tief und der Untergrund weich und lehmig. Beim Versuch den Wasserarm zu überqueren, sanken wir teilweise bis zu den Knien im Matsch ein. Das war zwar lustig, aber die Operation schwimmen mussten wir für heute für gescheitert erklären.




Koordniaten: S 40.07311 & O 175.13894
what3words: weich.musikrichtung.befriedigen