Punaauia

Punaauia

Am morgen waren wir auf den Blick von unserer Terrasse gespannt und noch im Schlafanzug hatten wir unser erstes Wow-Erlebnis. Das Meerwasser klopfte direkt an die Holzveranda und der Blick war frei auf eine Vulkaninsel inklusive Sonnenaufgang. Unglaublich, als dann auch noch in einiger Entfernung eine Delfinschule vorbeizog und der ein oder andere Sprungkunststücke vorführte. Hier sollte es sich also aushalten lassen.

Für mich stand auf der To-Do Liste lediglich noch ein Besuch im Air Tahiti Office am Flughafen, um den Flug von Bora Bora umzubuchen. Diese Aufgabe wollte ich auch nicht unnötig verzögern, da hiervon abhing, ob wir nach Bora Bora fliegen können. Denn sollten wir keinen früheren Rückflug bekommen, würden wir mit unseren aktuellen Rückflugdaten von Bora Bora nach Papeete den neuen Air NewZealand Flug nach Auckland nicht bekommen und somit auch nicht unseren Rückflug nach Deutschland.

Vorher sprangen wir aber alle noch flott in das herrlich wohl temperierte Nass. 

Am Airport lief alles gut und ich bekam die Flüge ohne Probleme umgebucht. Auf dem Rückweg zum Wagen holte ich noch etwas Sushi für unser Mittagessen und 15 Minuten später war ich wieder zurück an unserem Haus. Hier hüpfte ich über ein kleines frisch gebuddeltes Erdloch eines unbekannten Gartenbewohners und schon saßen wir auf unserer Terrasse und ließen uns das Mittagessen bei herrlichem Ausblick schmecken.

Danach ging es erneut ins Wasser, um Zebrafische und einen Stingray zu bewundern. Nach unzähligen kunstvollen Sprüngen aller Variationen ins Wasser schnappten wir uns die beiden Kajaks am Haus und los ging es. Nach ca. 100 Metern erstreckte sich eine langezogene Sandbank, auf der man bis zur Hüfte im Wasser stand. Aus dem Kajak hielten wir nach Fischen Ausschau und Nadcha ließ es sich nicht nehmen ins Wasser zu hüpfen, um die Fische mit ihrer Taucherbrille genauer unter die Lupe zu nehmen.

Zum Abend liefen wir zu Fuß entlang der Strasse, auf die Suche nach unserem Abendessen. An einem Strandabschnitt inklusive Volleyballfeld hatten sich zwei Busse positioniert, die Streetfood anboten. Um die Busse herum standen Tische mit Plastikhockern und Plastikdecken und am Rand hatte sich eine zweiköpfige Liveband aufgebaut, die sowohl tahitianische als auch französische Lieder spielten.  Zum Gesang und Sonnenuntergang genossen wir gegrilltes Hühnchen und Schwertfisch sowie rohen Fisch Salat. Das Essen schmeckte gigantisch gut und wurde von der Atmosphäre getragen. 

Zu schade, dass uns Air New Zealand um 2 weitere Tage auf Tahiti gebracht hat. Wir hätten unglaublich gerne die Insel aus zwei Vulkanen erkundschaftet. Schon das kleine Stück, welches wir bis hierhin gesehen hatten, ließ viel versprechen.

Koordinaten: S 17.59685 & W 149.61261

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