Murray

Murray

You don’t need the map of Cardwell. We only have 4 streets. You can’t get lost and there is nothing to see here.

Rezeptionistin vom Campingplatz in Cardwell

Warmer Sand und heißer Kaffee. Unser Frühstück nahmen wir heute am Strand von Mission Beach ein und beobachteten die Krebse, wie sie am Strand hin und her rannten. So kann ein Tag beginnen. Danach gab es noch eine Runde „Sandkugelweitwurf“ und dann war es auch schon wieder Zeit aufzubrechen.

Zurück am Camper hatten wir alles schnell verstaut und für die Weiterfahrt vorbereitet. Mittlerweile sind wir schon richtig gut eingespielt und tanzen gekonnt um uns herum in dem kleinen Gang von Schlaf- bis Essecke. Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich mir den Zeh an der Sitzecke so richtig angeschlagen habe.

Was steht heute auf dem Plan? Keine Ahnung. Heute Abend müssen wir in Cardwell sein. Erst mal auf die Strasse – der Rest wird sich ergeben. Bei Tully kam eine Touristeninfo ganz gelegen, die leider geschlossen war. Dennoch hatten wir Glück. Eine Rangerin stellte gerade ein paar Boxen mit Broschüren vor die Tür und schnell waren wir im Gespräch. Sie empfahl uns Murray Falls. Die Steine sind zwar sehr rutschig dort, aber das Wasser ist schön kühl und man kann dort gut schwimmen. Nur auf die giftigen Steinfische sollten wir lieber nicht treten und daher besser Schuhe anziehen. Alles klar. Und da war er wieder – unser Plan. Und los…

Unterwegs haben wir an einem Verkaufswagen noch zwei Pies und ein Stück Apfelkuchen mitgenommen. Die standen somit für unser Mittagessen auf dem Plan. Schnell waren wir an den Murray Falls und uns begrüßten die obligatorischen Warnschilder. Achtung, rutschig. Achtung Steine. Achtung Achtung. Das ist hier ja schlimmer als in Deutschland. Da neben den „Achtung Achtung Schildern“ aber auch zum Schwimmen eingeladen wurde, zögerten wir nicht lang.

Eine große Steinzunge mitten im Fluss wählten wir als Platz zum Mittagessen. Das Hindernis war allerdings ein Rinnsal, das uns den Weg versperrte, weil es höllenmäßig rutschig war – wie Schmierseife. Jede/r von uns hatte eine ganz eigene Technik, um auf die andere Seite zu kommen. Die Pies schmeckten dafür um so besser.

Nach unserem Mittagessen ging es dann ins angenehm kühle Wasser. Die rutschigen Steine nutze Nadcha als natürliche Rutsche und bekam davon nicht genug. Die meiste Zeit waren wir für uns alleine. Hier und da verirrten sich mal andere Touris an den schönen Flecken, von denen aber niemand lange blieb und schon gar nicht den Versuch unternahm auf unsere königliche Steinzunge zu kommen.

Wir waren so mit Planschen beschäftigt, dass wir den eigentlichen Wasserfall nicht mehr auf dem Schirm hatten und so ging es nach unserer Erfrischung auf nach Cardwell. Camper geparkt, Mangos vom Boden aufgehoben und gegessen. Cardwell scheint Mango-City zu sein, denn jeder zweite Baum ist ein Mangobaum. Abends marschierten wir dann noch mit der Taschenlampe auf dem Fussgängerweg am Meer ca. 1km zu einem Fish & Chips Laden – immer mindestens 10 Meter vom Meer entfernt, denn hier tummeln sich gern Krokodile. Wenn die Australier eins können, dann sind es Fish & Chips und diese waren bombastisch gut.

Koordinaten: S 18.25509 & O 146.01856

what3words: markgrafschaft.aussprachen.stadtbus

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