Magnetic Island
Nach einer doch eher durchwachsenen Nacht – wir hatten wohl leider Sandflys im Camper, die Marc ordentlich zugesetzt haben – ging es heute Morgen um 08:45 Uhr auf die Fähre und auf Richtung Magnetic Island. Die Fahrt dauerte nur 20 Minuten. 78% der Insel sind Nationalpark und bieten vielen Tieren einen geschützten Lebensraum. Auf der Insel fährt ein Bus, der die Besucher in einem rasanten Tempo zu verschiedenen Wanderwegen, Buchten und Attraktionen bringt.
Nach einem kurzen Butterfly Walk, auf dem wir allerdings bedeutend mehr Fledermäuse als Schmetterlinge gesehen haben, starteten wir unseren Tag auf der Insel mit Schwimmen in der Horseshoe Bay – natürlich auch hier in einem durch Netze geschützten Bereich.
Nach einem kleinen Mittagsimbiss ging es dann in eine Auffangstation für verletzte Tiere. Die Touri Tour in „kleinen Gruppen“ wurde durch einen Ranger geführt. Er erzählte einiges über die heimischen Tiere und viele davon konnten wir aus nächster Nähe betrachten und sogar anfassen. Besonders beeindruckt war Nadcha natürlich von der Koaladame, deren Fell so unglaublich weich war und die sich unbeeindruckt streicheln lies. Ein weiteres Highlight war für Nadcha die Python. Nach etwas Überwindung traute sich Nadcha gemeinsam mit mir die Python zu halten und das war sogar beim Abendessen noch immer das Top-Thema des Tages.
Nach dem Besuch der Auffangstation wollten wir schnorcheln und besuchten daher einen Verleih für Wassersport. Allerdings wurde uns aufgrund des Windes vom Schnorcheln abgeraten, da die Wellen zu hoch und die Sicht zu schlecht war. Da wir lange Zeit auf ein Bus hätten warten müssen, packte uns der Ladenbesitzer kurzerhand in sein Auto und fuhr uns zur Alma Bay, an dem man die Wallbies super beobachten kann. Zusätzlich schenkte er Nadcha ein Futtertütchen für die Tiere und gab uns noch einige Tipps für die Insel. Sehr sehr nett. Es dauerte auch nicht lang bis sich die ersten Tiere zeigten – wahrscheinlich werden die Tiere hier häufig gefüttert und warten schon. Nadcha konnte sich kaum losreißen, denn sogar eine Wallabydame mit Nachwuchs im Beutel kam auf wenige Zentimeter an uns heran.
Den Nachmittag ließen wir an einer wunderschönen Strandbucht in Geoffrey Bay ausklingen. Es wurden Muscheln gesucht, Bilder in den Sand gemalt und die Mückenstiche im Meer gekühlt. Um 18 Uhr ging es mit der Fähre zurück nach Townsville und zu unserem Camper.
Es war heute ein wunderschöner Tag auf Magnetic Island.






Funfact
- Magnetic Island hat seinen Namen 1770 von James Cook erhalten. Er dachte, dass die Insel den Kompass seines Schiffes – die Endeavour – beeinträchtigt hätte
- Koalas sind keine Bären
- Koalas haben 2 Daumen
- Die Schwangerschaft beträgt nur 33 Tage
- Sie schlafen ca. 18-20 Stunden am Tag
- Salzwasser hilft hervorragend gegen den Juckreiz durch Mückenstiche