Stop in Brisbane
Um 9:20 Uhr fuhren wir heute Morgen auf dem Parkplatz von Maui Camper in Brisbane ein. Wir übergaben die Mängelliste und wiesen noch mal auf das Leck am Dach hin. Der Wagen wurde dann auch sofort in die Werkstatt gefahren und die Ursachenermittlung der zwei Mitarbeiter dauert seine Zeit. Nach circa einer halben Stunde stellte sich die Managerin des Standortes vor und Marc und ich waren einen Moment verunsichert, was wohl jetzt kommt.
Aber Entwarnung, die Dame hatte Erfreuliches mitzuteilen. Die Reparatur würde zwar einige Stunden dauern, aber aufgrund des entstandenen Ärgernisses und der Wartezeit, durften wir den Nachmittag auf Kosten von Maui in Brisbane verbringen. Eigentlich hatten wir einen Besuch der Großstadt zwar nicht eingeplant, aber warum nicht? Wir packten also schnell einen Rucksack und fuhren mit dem für uns bestellten Taxi in die Stadt. Wir stiegen in ein Wasser Taxi auf den Brisbane River um, dass uns durch halb Brisbane beförderte. Die 2,2 Millionen Stadt ist natürlich überwiegend von Skyscrapern und überfüllten Straßen geprägt, aber es gibt auch einige sehr nette Plätzchen hier. Auf dem Water Taxi kamen wir mit einem netten Herrn aus Brisbane ins Gespräch, der noch vor 6 Wochen bei 24 Grad in München im Hofbräuhaus saß ;-). Er gab uns einige Reisetips für die weitere Fahrt mit auf den Weg und bestätigte unseren heutigen Plan sich in Brisbane die South Bank anzuschauen.
An der Haltestelle South Bank stiegen wir also aus und gönnten uns dort in dieser Mischung aus Parkanlage und Vergnügungspark erstmal ein ordentliches Lunch auf Maui Kosten. Natürlich hatte Nadcha bei Ankunft am Park sofort das Riesenrad am Brisbane River entdeckt und wollte unbedingt eine Runde damit fahren. Marc und ich liessen uns überreden und der Ausblick war in der Tat ganz nett. Nach einer Runde auf dem großen Spielplatz ging es dann per Taxi auch schon wieder zurück zum Camper.
Dieser war nun auch tatsächlich fertig. Schnell wurde noch frische Bettwäsche eingeladen und dann ging es eine Stunde durch zähfließenden Verkehr Richtung Gold Coast. Diese Touristenregion ist berühmt für ihre langen Sandstrände und die ausgezeichneten Surfplätze, allerdings auch für riesige Hotelbunker und party people. Ganz entkommen konnten wir dieser Gegend aufgrund der fortgeschrittenen Zeit leider nicht mehr, aber wir schafften es noch zu einem total überteuerten Campingplatz am Miami Beach. Dieser liegt immerhin etwas abseits und unsere Muschelsucherin kam noch voll auf ihre Kosten.





Koordinaten: S 28.06941 & O 153.44326
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