Sydney

Sydney

Unser Camping Platz liegt nicht nur direkt an einem Nationalpark, den man über ein Gartentor betreten kann, er liegt auch nur 10 Gehminuten von einer Metrostation entfernt. So stand es für uns fest, dass wir mit den Öffentlichen „in die Stadt“ fahren. Nachdem wir uns auf dem Plan zurecht gefunden hatten, war es ziemlich einfach. Man legt die Kreditkarte oder das Handy auf den Scanner am Passiertor und schon bekommt man Eintritt gewährt. Beim Herausgehen am Zielort macht man dies erneut und schon wird die gefahrene Strecke abgerechnet. So benötigt man keine Metrokarte, oder Ticketautomaten. Wie herrlich fortschrittlich und bequem doch manche Länder sind.

Nach knapp 50 Minuten und 2 Mal umsteigen waren wir im Herzen von Sydney angelangt. Schon bei der Fahrt über die Harbour Bridge konnten wir einen ersten Blick auf die Oper erhaschen und dann standen wir am Hafenbecken mit gigantischem Blick. Zur Linken die Harbour Bridge und zur Rechten die Oper. Unser erstes Ziel war selbstverständlich die Oper.

Ich habe das berühmte Opernhaus unzählige Male auf Bildern gesehen und heute stand ich selber davor. Ich kann mich daran erinnern, dass einmal jemand sagte, dass Architekten über das Bauwerk verrückt geworden sind, weil es keinen einzigen rechten Winkel in diesem Kunstwerk geben sollte. Als ich nun davor stand konnte ich das sehr gut verstehen.

Von hier aus ließen wir uns mit dem Puls der Stadt treiben. Nunja, nicht ganz. Wir hatten Hunger. Nanette kam auf die Idee, dass wir in China Town etwas essen könnten. Somit ging es mit der Tram – „Red Snake“ wie sie von den Ozzies genannt wird – ein paar Haltestellen bis nach China Town. Ein Thai in China Town schien anfänglich etwas deplatziert, das Essen war aber unglaublich authentisch und unverschämt lecker. Nadcha genoss ihren Kokosnuss-Saft und Shrimps Stir Fries Noodles. Nanette hatte einen Hot Pot und ich eine knusprige Entenbrust. Natürlich durfte jeder bei jedem mitessen.

Gut gestärkt ging es dann weiter durch die Strassen von Sydney. Wir sahen den Haymarket, das Queen Victoria Building, die Townhall und unzählige wunderbare alte Gebäude. Natürlich konnten wir auch dem ein oder anderen Laden nicht widerstehen. So ist Nanette um ein paar Winterstiefel von Uggs reicher, die sie auch gleich anbehielt, weil sie kalte Füsse hatte… Ich lach mich kaputt, da scheint ein Tag mal nicht die Sonne und Nanette bekommt kalte Füsse und steigt in gefütterte Stiefel.

Zum Abschluss ging es noch in den Stadtteil „The Rocks“ nahe an der Harbor Bridge. Hier siedelten sich die ersten Europäer an der steinigen Küste des heutigen Sydneys und bauten Häuser, Geschäfte und ein Krankenhaus. Heute ist „The Rocks“ ein stylisches Stadtviertel in dem der älteste Pub Sydneys „Fortune of War“ aus 1821 zu finden ist, dem wir einen Besuch abstatteten. Das Bier war frisch und kühl. Nach der kleinen kühlen Erfrischung machten wir uns auf in Richtung Metro, um unseren Heimweg anzutreten und konnten wenige Minuten später erneut bei der Fahrt über die Harbour Bridge den Ausblick auf die Oper genießen.

Koordinaten: S 33.79106 & O 151.14389

what3words: mildes.begeben.ausgeprägtem

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