Aurevoir

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Bis bald Kollegen

Nadcha

Das sagte Nadcha zu ein paar Vögeln die über den Boden huschten, als wir uns um kurz vor 11h heute Morgen auf den Weg zum Fähranleger machten. Am gestrigen Abend bekamen wir noch einen Brief in unser Bungalow zugestellt, dass morgen (also heute) keine Fähre fahren würde. Heute Morgen klopfte es dann bei uns an der Tür und eine Dame der Rezeption verkündete feierlich die frohe Botschaft, dass heute doch die „Heron Islander“ kommen würde. Na besser so als anders herum dachten wir uns und führten sogleich ein Tänzchen in unserem Bungalow auf.

Um 11h am Fähranleger war Ebbe und der Wind wehte böig, sodass man die Gischt am Anfang des Riffs deutliche sehen konnte. Neben uns fanden sich alle anderen Robinsons ein. Nur ein paar wenige Gäste blieben doch tatsächlich auf der Insel – wahrscheinlich für mindestens 3 weitere Nächte laut Wetterinformation. Was war es für ein tolles Gefühl als man am Horizont die Fähre erahnen konnte.

Schnell noch ein Abschiedsfoto am Ausleger und dann warteten wir geduldig auf die Ankunft. Die Fahrt war rau aufgrund der 1,5 bis 2m hohen Wellen, aber nach 2h auf See ging auch diese vorbei. Glücklich wieder auf dem Festland zu sein, gingen wir von Bord. Mit unserem vertrauten mobilen Zuhause ging es ca. 2h weiter in Richtung Süden nach Agnes Water. Erst hier merkten wir, dass unser Camper den Sturm wohl nicht so gut überstanden hat wie wir. In der hinteren Ecke – dort wo unser Bett ist – ist alle feucht. Auf uns kam also noch eine Sonderschicht zu bevor wir endlich ins Bett durften. Es wurde improvisiert. Die Sitzkissen wurden großzügig im Führerhaus verteilt und die Sitzkissen der Sitzbank aus dem vorderen Teil wanderten nach hinten als provisorische Matratze. So schlafe ich heute auf dem Provisorium und Nanette oben bei Nadcha in der Alkove. Morgen werden die Kissen in der Sonne wohl schnell trocken sein… wenn es nicht regnet.

Koordinaten: S 24.20995 & O 151.90712

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