Being at ease
Es gibt keinen Ausdruck der es für mich besser beschreibt – das Gefühl einer totalen Entspannung – to be at ease. Genau das ist dieser Moment, in dem ich an unserem Camper draußen am Grill stehe und unser Abendessen zubereite. Es bruzzelt auf dem Grill, es riecht herrlich, der Wind weht kräftig vom Meer herüber und eine kühle Flasche IPA steht auf unserem Campingtisch. Die Sonne geht hinter den Palmen unter und hunderte Vögel lamentieren lautstark um uns herum – dagegen ist der Hamburger Fischmarkt ein Kindergarten. Genau das ist der Moment – „being at ease“.
Ich bin wohl gerade in unserem Sabatical angekommen. Was für ein großartiges Gefühl. Dabei ist heute der Tag – hätten wir lediglich einen ausgedehnten Sommerurlaub gemacht – an dem wir uns auf unsere Rückreise vorbereiten müssten. Ich bin gespannt wie ein Wettkampfbogen auf das was ab jetzt kommt und vor allem wie es sich anfühlt.
Heute haben wir nochmals gewaschen und ich stelle fest das man T-Shirts auch ungebügelt anziehen kann. Ein Nebeneffekt meines Befindens. Herrlich…
Was gab es denn sonst noch so? Ach ja. Heute morgen haben wir kurzer Hand entschieden einfach noch einen Tag hier in Bowen dranzuhängen. Nach unserem Frühstück (Kaffee für mich, Tee für Nanette und Schokomüsli & Oatmeal für Nadcha) ging es zuerst einmal in die Touristeninformation. Hier wurden wir von einer 10m hohen Fieberglasmango begrüßt. Aha, wir sind in Mango County. Ich hätte ja eher auf Zuckerrohr getippt. Egal. Nicht ablenken lassen – wir haben eine Mission und die heißt eine Tour um die Whitsundays buchen. Nach 2 Stunden – die Auswahl war einfach zu groß – sind wir aber durch. Wir haben gleich 2 Touren gebucht. Schnorcheln & Whitehaven mit dem Motorboot am Samstag und am Montag einen Segelturn nach Hayman Island, auch mit Schnorcheln. Zu guter Letzt nehmen wir noch ein Glas „bowanischen“ Honig mit. Der muss einfach probiert werden.
Nadcha war wieder so geduldig, dass sie sich zu dem Eis in der Touristeninfo auch noch Spielen im Wasserpark verdient hat. Bowen bietet einen kleinen Wasserpark an, der per Knopfdruck aktiviert werden kann. Zwei Wasserrutschen und eine riesige Badewanne, die alle paar Minuten ca. 150 Liter Wasser über den gesamten Platz ergießt. Wie soll es anders sein – auch dieser Spass ist hier für umme. Aber das Beste ist, dass wir den gesamten Platz für uns alleine haben. Was für eine Gaudi für jede/n von uns dreien.
Nach der Wasserschlacht ging es dann noch zur Horseshoe Bay. Es heißt, dass diese Beach zu den schönsten Australiens gehört. Das hätte ich jetzt nicht unbedingt vermutet, wenngleich sie schön ist. Nach einem kurzen Spaziergang zu einem Lookout von dem wir einen 360° Blick genießen, geht es dann noch schnell in den Supermarkt. Heute Abend gab es Tiger Prawns.
Funfact
In Australien gibt es ca. 2.000 verschiedene Arten von Bienen. Lediglich 13 der Arten haben keinen Stachel und sind somit absolut ungefährlich.




