Great Barrier Reef
Heute mussten wir mal wieder früh aus den Federn und uns auf den Weg zum Port Douglas Marina machen. Mit der Silver Sonic ging es raus aufs Meer Richtung Great Barrier Reef. An drei verschiedenen Riffen von den mittleren bis äußersten Riffzonen stoppte das Schiff und das Schnorcheln konnte beginnen. Wir wurden mit Schnorchel-Equipement und Ganzkörper-Lycra-Anzügen ausgestattet, die vor der Sonne und nebenbei auch vor den tödlichen Quallen schützen. Nadcha sprang mit ihrer Ausrüstung wie ein Profi ins Wasser und schnorchelte los, als hätte sie nie etwas anderes getan.
Wir haben viele verschiedene, bunte Fische und Korallen gesehen und Marc und Nadcha konnten sogar eine große Meeresschildkröte beobachten. Riesige Papageienfische zogen an uns vorbei und wir haben einige blaue Seesterne und Riesenmuscheln gesehen. Die Schnorchelgänge waren super schön, allerdings für mich auch enttäuschend. Als ich vor 14 Jahren am Riff getaucht und geschnorchelt bin, war unter Wasser alles noch viel bunter und ich erinnere mich an eine größere Artenvielfalt. Jetzt sind große Teile des Riffs bereits verblichen und an manchen Stellen wirkt das Riff wie ausgestorben. Wir haben die Auswirkungen des Klimawandels heute leider hautnah beobachten können – und Australien als einer der größter Kohle-Exporteure genehmigt weiterhin neue Kohleminen. Das war heute sehr bitter zu sehen.
Dennoch hatten wir einen wunderschönen Tag und Nadcha war heute bestimmt insgesamt 3 Stunden begeistert schnorcheln. Auf der Rückfahrt nach Port Douglas hatten wir großes Glück – eine Delfinschule schwamm um unser Schiff herum und Nadcha war ganz aus dem Häuschen.
Funfact
Alles andere als fun. Das Gift einer Würfelqualle kann einen erwachsenen Menschen bei ausreichender Injektion nahe dem Herzen in unter 5 Minuten töten.







