Junabel Farm

Junabel Farm

Weit sind wir heute nicht gekommen. Von unserem Camping Platz sind wir nach Emu Beach gefahren, um einzukaufen. Ein kleiner Ort an der Küste mit einer Hand voll Häusern sowie einem üppigen Supermarkt und einer Post. Hier gab es einen netten Picknick-Platz am Meer, an dem wir zu Mittag einen Pie aßen. Danach gingen Nadcha und Nanette noch eine Runde ins Meer, während ich ein kleines Nickerchen in unserem mobilen Zuhause machte. Es hat durchaus Charme sein Zuhause immer dabei zu haben und dieses für ein Schläfchen nutzen zu können – wo auch immer man gerade ist. All zu bald ging es aber schon wieder weiter.

Wir hatten über WikiCamps einen Stellplatz auf einer Farm gefunden. Dafür, dass er „fully self contained“ sein sollte – also keine Toilette, keine Dusche, keine Camp Kitchen – war er ziemlich teuer. Dafür darf man aber mitarbeiten. Moment… die Arbeitskräfte bringen ihre eigene Unterkunft mit, zahlen für den Stellplatz und arbeiten dann auch noch unentgeltlich? Mir scheint, hier wurde der heilige Gral der Marktwirtschaft gefunden. Allerdings, seit Nadcha von dieser Farm gehört hatte, war sie nicht mehr zu bremsen, denn es gibt dort Pferde – besser gesagt Ponies.

Und so durften wir um 16h mit anpacken und die Ziegen und Hühner füttern, Eier einsammeln und ein Pony striegeln. Nadcha war mal wieder im Glück. Der Höhepunkt war dann noch, dass sie einem Huhn die Krallen mit Glitzernagellack lackieren durfte. Der Hofhund passte dabei sehr gut auf, dass das Huhn nicht fliehen konnte. Nach dem Spektakel ging es für uns zu unserem Camper, um zu Abend zu essen – auch wenn sich Nadcha nur sehr widerwillig von den Tieren löste. Morgen um 16h heißt es für uns dann wieder antreten zum Dienst. Dann darf Nadcha auch auf einem Pferd reiten.

Koordinaten: S 23.33742 & O 150.75463

what3words: übersiedelte.regenbogen.aufgezeichnet

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