Kakadu National Park, Tag 3

Kakadu National Park, Tag 3

Was, wir sind Touristen?! Das ist ja schrecklich!

Nadcha

Wir haben uns für heute den Wecker extra früh gestellt, damit wir uns die Rock Paintings in Nourlangie noch vor der gleißenden Hitze anschauen können. Die heiligen Stätten, die wir uns anschauen, werden schon seit 20.000 Jahren von Aborigines als Versammlungsplätze genutzt und die Malereien sind teils schon 10.000 Jahre alt. Sehr beeindruckend. Die wenigen Felsen sehen aus, als hätte sie jemand einfach fallen lassen. Von einem der Felsen haben wir einen wundervollen Ausblick über einen Großteil des National Parks. Auch den Fliegen gefällt es sehr hier in der Gegend und wir bedanken und sehr bei Verena für die überaus nützlichen aber sehr hässlichen Kopfnetze.

Den Rest des Tages verbringen wir damit Nadcha zum Trinken aufzufordern. Es wird empfohlen mindestens 4 Liter am Tag zu trinken. Leider hat es nun auch Marc erwischt und während er sich ausruht, nutzen Nadcha und ich die Zeit im Pool. Dort treffen wir eine deutsche Familie, die exakt den selben Reiseplan hat wie wir – mal sehen, ob wir ihnen erneut begegnen. 

Vorgestern lernten wir bereits zwei Australier aus Newcastle kennen. Rasa und Richard laden uns ein bei Ihnen vorbeizuschauen und zu übernachten, wenn wir die Ostküste bereisen.


Funfact

Aborigine hatten keine Schrift in ihrer Kultur und haben Geschichten durch Wandmalereien und/oder mündlich durch Geschichtenerzählungen weiter gegeben.

Eine Geschichte erzählt von einem Mann, der einen Fisch gefangen hatte. Dieser wurde ihm jedoch von anderen geklaut, die den Fisch in einer Höhle verzehrten. Der Mann hatte die Diebe bis zur Höhle verfolgt und rollte in der Nacht zur Strafe einen großen Stein vor den Eingang. In den Worten des Aborigine endete die Geschichte so:

„The Stone was too heavy for them. All men, women and children in the cave died. Finish.“

Ein durchaus pikanter Pragmatismus…


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