Whitehaven Beach und Hamilton Island
Mum will be in big trouble
Sitznachbar im Restaurant
Heute Morgen waren wir die Frühaufsteher auf dem Campingplatz. Bereits um 06:15 Uhr wurden wir mit dem Bus abgeholt und die frühe Morgenstunde schien der guten Laune des Fahrers keinen Abbruch zu tun. Fröhlich fragte er uns über unsere Reiseerfahrungen und -pläne aus und gab uns viele Tips für die weitere Fahrt nach Süden.
Im Bootsterminal nahmen wir einen schnellen Kaffee und Kakao ein und dann ging es endlich aufs Schiff Richtung Whitsundays. Charakteristisch für die Inseln Whitsundays sind dichter Regenwald und weiße Sandstrände. Nach einigen Stopps auf anderen Inseln, um weitere Fahrgäste aufzusammeln, ging es zum Traumstrand Whitehaven Beach. Warum der so heißt, war schon aus einiger Entfernung klar. Whitehaven ist einer der weißesten und gleichzeitig beliebtesten Strände der Welt, mit einem Quarzgehalt von nahezu 99%. Das muss wohl daran liegen, dass die Papageienfische am Riff ganze Arbeit leisten und mit ihren Ausscheidungen den Traumstrand geschaffen haben. Jedenfalls haben wir noch nie so einen weißen Sand gesehen, zudem ist der Strandabschnitt kilometerlang.
Auch wenn der Strand ziemlich „Touri“ war und verständlicherweise viele Touristen ihre Handtücher auspackten, war der zweistündige Aufenthalt dort wundervoll. Nach einem kurzen Spaziergang zu einem Lookout wurden wir mit einem tollen Blick über Whitehaven Beach und einige Inseln belohnt. Danach ging es mit Quallen-Schutzanzug ins kristallblaue Wasser samt Fischfütterung. Der Anbieter stellte außerdem Sandspielzeug zur Verfügung, so dass sich Nadcha Schaufel und Eimer schnappte und Sandbrei und -suppe kochte. Nadcha verglich den Sand mit Schnee, was bis auf die Temperatur, in der Tat ein guter Vergleich ist.
Im Anschluss fuhren wir mit dem Schiff nach Hamilton Island. Leider wurden hier einige Bausünden begangen und die wunderschöne Insel mit Hotelburgen verschandelt. Nach einer Mittagspause samt Lunch nutzen wir den kostenlosen Bus und fuhren zum Hauptstrand der Insel. Wir mieteten uns ein Kajak und Nadcha und ich paddelten entlang des Strands, an dem sich auch einige Riffabschnitte befinden. Nadcha hatte viel Spaß in den Wellen und war mal wieder nicht aus dem Wasser zu bekommen.
Um 17:00 ging es dann mit dem Schiff zurück Richtung Aerlie Beach und mit dem Bus Shuttle zum Campingplatz. Dort erwartete uns schon unsere „Camper-Familie“ und vor dem Abendessen wurde sich noch über die Aktivitäten des heutigen Tages und die Planungen für die nächsten Tage ausgetauscht. Komisch eigentlich, dass man sich in einem Camper auf einem Stellplatz umgeben von anderen Familien so wohlfühlen kann, dass wir uns richtig auf unser „vorübergehendes zuhause“ freuten.
Zum Zitat des Tages hier noch die zugehörige Geschichte. Beim Mittagessen stand unsere Kraxe neben dem Tisch und als ich mit Nadcha von der Toilette kam, sprach mich ein Australier lachend an. Er sagte, dass er die Kraxe gesehen und sich gedacht hat, dass mein Mann wohl ziemlich schwer schleppen muss mit der Kleinen hintendrin. Allerdings hätte er sich sehr gewundert, als mein Mann beim Aufstehen nur den kleinen Rucksack mitgenommen und die Kraxe für mich übergelassen hat.
kein wirklicher „Fun“fact:
- Auf Whitehaven werden pro Jahr ca. 5,2t Müll eingesammelt – Tendenz steigend
- Bei ca. 63% der toten Meeresschildkröten werden Plastikteile im Magen gefunden
- Weitere 6% der Schildkröten sterben durch Strangulation durch Müllteile






Koordinaten (Whitehaven Beach): S 20.29473 & O 149.05547
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