Wollongong

Wollongong

Bei den Namen für Ortschaften macht den Ozzies niemand etwas vor. Was haben wir hier schon für Namen gehört: Beachmere, Toowoomba, heute Wollongong und morgen Ulladulla. Da können selbst die süddeutschen Namen wie Katzenhirn oder Husten nicht mithalten.

Wollongong klingt so wohlig, als hätte ein Missionar die Kirchenglocke von den Aborigines an den Kopf geschmissen bekommen. Der Ort wird dem anmutenden Namen dann aber leider nicht gerecht. Wahrscheinlich sind wir einfach verwöhnt von den netten Örtchen Katoomba oder Leura in den Blue Mountains.

Nach unserem Power-Planning der finalen Route in Australien konnten wir heute Morgen ganz entspannt aufbrechen. Richtung Osten warfen wir bei den Wentworth Falls einen letzten Blick auf das Panorama der Blue Mountains. Ein kleiner Spaziergang brachte uns zu einer Aussichtsplattform, von der wir den Wasserfall bestaunen konnten. Die 30 Minuten Beine vertreten kamen ebenfalls gelegen, da es danach 3 Stunden zurück an die Küste nach Wollongong ging. Auf der Strecke durften wir auch unseren ersten Stau erleben. 30 Minuten Blechlawine – Grund unbekannt.

Nadcha war aufgedreht ohne Ende, da es endlich mal wieder ins Meer ging. Das Meer ist mit 20°C unverschämt kalt. Dafür sind die Wellen aber ordentlich. Das Surfen wurde allerdings umgehend aufgegeben, nachdem Nadcha von der ersten Welle aufgefressen und 3m weiter am Strand wieder ausgespuckt wurde. Danach wurde nur noch unter Wellen durch getaucht oder drüber geschwommen. Das hatte allerdings auch einen riesigen Spaßfaktor, bis das Kommando an mich gerichtet wurde: „Papa, mir ist kalt“.

Wir genossen noch ca. 1h die Sonne am Strand und bekamen von Nadcha wunderbare Sandsuppe serviert. Danach ging es zurück zu unserem Camper und es gab in der Abendsonne auf unserem Grasplatz richtiges Essen und es blieb Zeit für mehrere Runden UNO.

Koordinaten: S 34.39243 & O 150.90681

what3words: ausgibt.übernahm.kritisch

Kommentare sind geschlossen.