Bora Bora

Bora Bora

Nachdem ich gestern noch am Flughafen mit der Umbuchung unserer Rückreise von Bora Bora die letzte nötige Änderung aufgrund der Air NewZealand Panne gemacht hatte, stand unser Reiseplan wieder. Auch wenn dieser nun etwas stressiger ist, da wir unsere Rückreise nach Auckland um 02:15h antreten müssen, steht dennoch alles und wir können Bora Bora und die letzten Tage entspannt genießen.

Die Taschen waren wieder schnell gepackt und ich brachte diese schonmal in den Wagen, während Nadcha und Nanette noch im Haus beschäftigt waren. Auf dem Weg zum Wagen begrüßte mich eine handgroße Tarantel, die jedoch schnell in ihrem Erdloch verschwunden war. Wir hatten das große Erdloch bereits gestern gesehen und uns gefragt wer wohl darin wohnt. Zum Glück hatte sich Nanette nicht tiefergehend damit beschäftigt.

Um mögliche Verzögerungen bei der Abreise zu verhindern, entschied ich mich erst etwas zur Tarantel zu sagen, wenn alle bereits an dem Loch vorbei gegangen waren und im Auto saßen. Damit die Tarantel nicht auch Nanette begrüßte, ging ich voran und zielstrebig zum Wagen.

Mein Plan ging auf und wir kamen pünktlich vom Hof. Auch die Abgabe vom Mietwagen verlief ohne Probleme und am Flughafen erwartete und dieses Mal keine Feuerwehr. Der Checkin am Domestic Airport – der sich das Gebäude mit dem internationalen teilt, war im Handumdrehen absolviert und schnell saßen wir im Wartebereich.

Schon der Anflug auf Bora Bora ließ viel versprechen. Der Vulkan ragte steil aus dem Pazifik und war umgeben von einem Ring aus kleinen Inseln samt Korallenriffen. Nach dem Ausstieg aus der Propellermaschine führte uns der Weg über das Rollfeld in die Ankunftshalle. Nach wenigen Schritten standen wir auch schon an den Ständern der Gepäckausgabe. Danach ging es ein paar Schritte weiter an die Stirn des Gebäudes zu den Transferschaltern. Eine nette Dame hieß uns willkommen und nachdem wir den obligatorischen Blumenkranz um den Hals gehängt bekamen, ging es für uns auf den Steg, der unmittelbar hinter den Transferschaltern anfing und zu unserem Boot. 


Da der Flughafen von Bora Bora auf seiner eigenen Insel liegt, kommt man nur mit einem Bootschuttle weiter. Das üppige Boot mit Loungesesseln teilten wir uns mit einer Hand voll weiterer Gäste, die ebenfalls zum Conrad fuhren. Nach 15 Minuten Fahrt durch türkisfarbenes Wasser des Pazifiks, kamen wir endlich an unserem Hotel an. 

Uns war bewusst, dass man für den Preis schon was erwarten darf, aber dass es einen eigenen Concierge gab, der uns eincheckte, uns im Anschluss auf dem Gelände alles wichtige zeigte und dann noch bis zum Haus begleitete, war nicht unsere Erwartung. 

Nachdem wir unsere Kiefersperre wieder los waren, wollten wir so schnell wie möglich ins Wasser. Also zogen wir unsere Schwimmsachen und das Schnorchelequipement an und stiegen vom Sonnendeck unserer Over-Water Villa in den Pazifik. Bereits am Pfeiler unseres Hauses hing eine autoreifengroße Koralle, die zwei Dutzend bunte Fische beherbergte. Egal wo wir lang schwammen, überall gab es kleine und größere Rifffische. Es war einfach gigantisch. Wir verbrachten eine Stunde im Wasser, bis es uns langsam wieder zu unserem Haus zog. 

Nach einer kleinen Pause sprangen Nanette und Nadcha erneut ins Wasser, um zu einem kleinen Sandstrand zu schwimmen, an dem Nadcha im Sand spielen wollte. Als die beiden zurück kamen, erzählten sie mir ganz aufgeregt, dass sie auf dem Weg zum Strand einen Schwarzspitzen-Riffhai im Wasser gesehen haben, der von einer Schar Babies begleitet wurde.

Nachdem wir von unserem Deck aus den Sonnenuntergang bewundert hatten, machten wir uns auf den Weg zum Abendessen. Im Anschluss saßen wir bei uns auf dem Deck und ließen den heutigen Tag auf uns wirken. Dabei sahen wir unzählige Fische um unser Deck herumschwimmen, hörten unzählige Fische im Dunkel des Meeres aus dem Wasser springen und sahen den Neumond, wie er immer weiter in den Himmel kletterte. Was für ein Tag!

Koordinaten: S 16.52765 & W 151.77152

what3wods:  schote.gestell.vereinnahmt

Kommentare sind geschlossen.