Endlich Tahiti
Wenn wir schon in einem Golf Resort untergebracht sind, sollten wir das auch nutzen. Also packten wir nach dem Frühstück unsere Taschen und lagerten diese an der Rezeption zwischen. Dann liehen wir uns 3 Golfschläger aus und ab ging´s zur Driving Range – dies ist eine Anlage, in dem Golfer ihren Golfschwung üben können. Marc hat über die Arbeit zwar mal an einem Teammeeting auf einem Golfplatz teilgenommen, aber so wirklich Ahnung vom Golf hat von uns niemand. Wir beobachteten also die anderen Übenden in ihren weißen Schühchen und taten es ihnen nach. Anfangs etwas holprig, hatten wir nach einigen Versuchen alle Erfolgsmomente zu verzeichnen und besonders Nadcha ließ sich nur durch die Aussicht auf ein Mittagessen von der Trainingsbahn bewegen. Zwischendurch überlegte sie, ob sie wirklich noch unbedingt reiten will oder ob Golf ihr neuer Sport ist ;-). Bitte nicht!!!
Auch nach dem Mittagessen nutzen wir die Zeit noch für etwas Neues und übten das Einlochen auf einem Übungsplatz, bis es Zeit war unser Gepäck abzuholen. Das Taxi wartete pünktlich um 15:30 Uhr auf uns und erneut ging´s los zum Flughafen. Aber was war das schon wieder? Vor dem Flughafen stand eine riesige Menschenmenge und außerdem zwei Feuerwehrwagen. Auch in ihren Masken schwer atmende Feuerwehrleute waren zu sehen und kurz blieb uns der Atem weg. Sollte der Flug heute erneut nicht stattfinden können? Nach einigen Minuten der Spannung stelle sich das Ganze glücklicherweise als Fehlalarm heraus und das Chaos löste sich auf. Das Einchecken und Boarden konnte fast pünktlich beginnen und auch der Flug verlief reibungslos. Um 0:30 Uhr landeten wir schließlich auf Tahiti und eine warme Luft schlug uns entgegen.
Auch ein Erlebnis war es einmal über die Datumsgrenze zu fliegen. Wir flogen aus Auckland am 24.03. um ca. 18:40 Uhr los und landeten in Papeete am 24.03. morgens um 0:30 Uhr. Somit rutschten wir von +12h auf -11h gegenüber Deutschland – und das alles ohne Jetlag.
Ein Mann mit Schild mit unseren Namen brachte uns zur Autovermietung und nach einem kleinen Umweg fanden wir auch unsere Airbnb Unterkunft. Das kleine rustikale und gemütliche Häuschen liegt direkt am Meer mit eigenem Steg und Kajaks, das konnten wir in der Dunkelheit noch ausmachen. Um 03:00 Uhr nachts lagen wir endlich todmüde in unseren Betten und waren gespannt auf den morgigen Ausblick.



Koordinaten: S 17.59691 & W 149.61267
what3words: sorge.bejahst.ereignet